Herzlich willkommen auf meinem Blog!

Hallo liebe Freundinnen und Freunde!

Was ich in Zukunft mit euch vorhabe und wie ich auf den Begriff Medienerfahrung als Namen gekommen bin, werde ich in diesem Beitrag erklären.

In den letzten Monaten ist mir klar geworden, dass ich intensiver mit euch (Familie, Freund:innen, Bekannten, Kolleg:innen und interessierten Mitmenschen) in Kontakt treten möchte. Ich beabsichtige hier näher zu erläutern, womit ich mich täglich beschäftige und wie meine Arbeit an diversen Projekten aussieht. Ich war erpicht darauf eine Möglichkeit zu finden meine Gedanken, Erfahrungen und mein Wissen mit euch an einem Ort zu teilen, welcher nicht so flüchtig wie ein soziales Netzwerk ist. Zumal auch nicht jede:r von euch auf sozialen Netzwerken unterwegs sein möchte.

Neben einem Blog kamen für mich Videos oder Podcasts infrage, doch da ich hauptsächlich mit Fotografien arbeite, betrachte ich einen Blog für mich als sinnvollste Möglichkeit der Kommunikation. Das ist für beide Seiten recht entspannt, denke ich. Auch für diesen Zweck kann ich bei Bedarf Videos für euch produzieren und falls sich ein solides Interesse entwickelt sollte, werde ich optionale Podcasts für sehr umfangreiche Themen in Erwägung ziehen. Bei dem Verfassen von Texten ist mir wichtig, meine eigene Meinung von allgemeinen Gegebenheiten deutlich zu separieren und meine Beiträge nur gut recherchiert zu veröffentlichen, auch wenn es sich in erster Linie um meine persönlichen Gedanken handelt. Die Inhalte können nur einen Nutzen haben, wenn ich euer entgegengebrachtes Vertrauen mit Respekt behandle.

Inhalte

Fotografie, Film und Videospiele möchte ich vornehmlich aus künstlerischer, kultureller, technischer und philosophischer Sicht behandeln, auch wenn sich letztere tendenziell an der Populärkultur orientieren werden. Da sich nicht jede:r von euch für alle Bereiche interessieren wird, werde ich übersichtliche Kategorien anlegen, damit ihr nach Vorlieben filtern könnt. Mir ist auch klar, dass das Interesse oder die Geduld, sich über intensive fotografische Konzepte oder Fototechnik zu informieren, Grenzen hat. Keine Sorge – Ich werde nicht immer so tief in die Materie meiner Profession eintauchen! Auch Videospiele sind mit sicherer Wahrscheinlichkeit nicht für jede:n interessant, doch das gehört alles zu mir und ich möchte hier ein schriftliches Portrait meiner Selbst erzeugen – ein Text-Selfie sozusagen! Insbesondere möchte ich diejenigen von euch, die noch keinen Kontakt zu Videospielen hatten, hiermit herzlich dazu einladen ein neues Medium zu entdecken.

Mögliche Unterpunkte: Bildserien, Analogfotografie, Fotolabor, Fototechnik, Bildgestaltung, Software, Kurzfilme, Kritiken, Analysen, Rezensionen, Erfahrungsberichte, Essays, Empfehlungen, Experimente, Ausflüge, Gedanken.

Mit den Möglichkeiten dieses Blogs möchte ich euch meine Werke in Zukunft ausgiebiger erklären und neben der sehr wortkargen Präsentation auf meiner Webseite einen Einblick in meine Gedanken und Arbeitsweisen geben. Ziel ist es für mich, dass wir uns damit etwas näherkommen. Auch Arbeiten, die noch weit von einer Fertigstellung entfernt sind, möchte ich an diesem Ort mit euch teilen, denn mir ist eure Meinung sehr wichtig! Vielleicht entsteht dadurch der eine oder andere Dialog oder mir bringt allein der Akt der Formulierung für den Blog und die daraus resultierende Reflektion neue Sichtweisen oder gar einen weiteren Fortschritt zur Klärung der eigenen Identität. Zudem werde ich Fotografien zeigen können, welche wahrscheinlich nie in einem offiziellen Kontext veröffentlicht werden würden, da sich keine ernsthafte Arbeit daraus entwickelt oder entwickeln kann. Vielleicht bebildern diese Aufnahmen nur einen heiteren Ausflug, an dem ich euch gerne teilhaben lassen möchte. Nicht zuletzt ist es für mich maßgebend, dass ich euch unterhalten kann, ihr aus meinen Inhalten Inspiration für etwas eigenes schöpfen könnt oder ich euch sogar bei Fragen und Problemen behilflich bin.

Medienerfahrung

Medienerfahrung ist für mich ein besonderer Begriff. Trotz der Tatsache, dass dieser oft mit der Popkultur oder mit dem verantwortungsvollen Umgang alltäglich präsenter Massenmedien in Verbindung gebracht wird (Medienkompetenz), so deklariert dieser eigentlich den kompletten Wissensfundus (Erfahrung) eines Individuums bezüglich einer oder mehreren Arten von Informationsträgern zur Kommunikation (Medium). Es ist eben die Medienerfahrung, welche uns als Konsument:innen oder Kunstschaffende die nötigen Hintergründe gibt, die damit verbundene Sprache zu verstehen, Klischees zu erkennen, Regeln zu beherrschen, ferner diese Regeln zu brechen und final vielleicht sogar die darin enthaltene Quintessenz zu entschlüsseln. Dabei fällt mir auch sofort Quentin Tarantino ein, dessen Filme quasi aus einer Abfolge von Zitaten bestehen, auch wenn das für Filmemacher:innen oder Kunstschaffende im Allgemeinen vollkommen normal ist. Der aktuelle Film Once Upon a Time in Hollywood verlangt ein möglichst großes Filmwissen, um adäquat empfunden zu werden und baut überdies noch auf Erfahrungen auf, die man nur als aufmerksamer Tarantino-Fan hat. Wenn man also Gedanken und Gefühle in einem Medium zum Ausdruck bringen möchte und diese in einem möglichst effektiven und originellen Umfang bei Konsument:innen ankommen sollen, wird man um eine solide Medienerfahrung wohl nicht herumkommen. Da ich mich hier neben der Fotografie auch noch mit anderen Bereichen beschäftigen möchte und ich für meine Erläuterungen verschiedene Medien miteinander kombinieren werde, fand ich diesen Namen passend. Was meint ihr? Habt ihr schon mal über den Begriff Medienerfahrung nachgedacht? Zum Schluss noch ein Zitat!

„You don’t make a photograph just with a camera. You bring to the act of photography all the pictures you have seen, the books you have read, the music you have heard, the people you have loved.“

„Du machst ein Foto nicht nur mit einer Kamera. Du involvierst in den Akt der Fotografie alle Bilder, die du gesehen hast, die Bücher, die du gelesen hast, die Musik, die dur gehört hast, die Menschen, die du geliebt hast.“

— Ansel Adams

Ich freue mich über jeden Kontakt und jeden Gedankenaustausch!
Bitte fühlt euch herzlich dazu eingeladen einen Kommentar zu verfassen, meinen Blog zu teilen oder mir direkt persönlich zu schreiben!

Kersten

4 Kommentare zu „Herzlich willkommen auf meinem Blog!“

  1. das ist ja echt dein ding das Schreiben!
    und schönes Adams Zitat.
    ich sage meinen Schülern immer: wer nur von Musik etwas versteht – hat auch davon keine Ahnung.
    Zitat von??? weiß ich nicht mehr:(
    Interessant das du einem bürgerlichen,humboldsschen bildungsideal folgst- sehr schön!
    lg
    robert

    1. Vielen lieben Dank für deine Rückmeldung, Robert!

      Dein Zitat ist äußerst treffend zum Thema der Medienerfahrung und dem Verständnis von Kunst als eine Einheit.
      Ich bin der Meinung, dass es in jedem Bereich so viele Überschneidungen gibt, dass man durchaus damit arbeiten kann. Nicht zuletzt besteht die Möglichkeit interdisziplinär sehr kreativ zu sein und sich von jedem Bereich neu inspirieren zu lassen – vielleicht sogar besonders, wenn es nicht der eigene Fachbereich ist.

      Liebe Grüße!

  2. Lieber Kersten,
    ich freue mich über dein sehr gelungenes Text-Selfie!
    Nicht nur dein Schreibstil beweist Talent – auch deine Projekte und Interessen folgen einem (oder erwecken einen) Wissensdurst der beeindruckend ist.

    Medienerfahrung als Überschrift passt wie ich finde zu den 3 Bereichen, die alle sehr interessant sind und nicht nur deine tägliche Tätigkeit zeigen, sondern auch das, was dich ausmacht, wofür du brennst.
    Toll hierüber daran teilzuhaben!

    Ich greife direkt einen Begriff aus dem Kommentar von Robert auf, für mich ein weiterer Aspekt, der dich und deine Gedanken, Erfahrungen und dein Wissen darüber genauso ausmacht, und somit zu Deinem Selfie gehört – die Musik!

    Ich freue mich darauf, hier zumindest von Filmmusik als weiteren wichtigen Punkt der Medienerfahrung zu lesen. Besonders mit deiner Leidenschaft für Tarantino’s Kunst!

    Herzliche Grüße von Sarah

    1. Ich freue mich sehr über deinen Kommentar und bin bewegt von deinen positiven Zusprüchen, Sarah!

      Auch die Musik beschäftigt mich, aktuell sogar noch intensiver denn je. Ich habe jedoch bewusst Abstand davon genommen, Musik als Thema für diesen Blog zu wählen, da ich mich fachlich nicht ansatzweise so gut damit auskenne, wie mit den anderen hier erwähnten Bereichen, denn ich möchte gewährleisten können, keinen Blödsinn zu erzählen.

      Filmmusik wäre ein guter Kompromiss, doch auch da würde ich mich zuvor mit mindestens einer Person vom Fach austauschen.

      Tarantino wird definitiv noch seinen Platz auf meinem Blog finden!

      Ebenfalls herzliche Grüße von mir!

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